Keiner für Alles

Mit Alexander von Humboldt ist im 19. Jahrhundert einer der letzten Universalgelehrten gestorben. Seitdem ist der Umfang unseres Wissens derart gewachsen, das es heutzutage kaum mehr möglich ist auch nur das gesamte Wissen einer einzigen Disziplin zu überblicken. In einer so spezialisierten Gesellschaft wie der unseren kann keiner mehr alles machen.

Die Auslagerung von Produktionsprozessen ist daher schon längst Alltag, und kaum ein Unternehmen gönnt sich mehr eine eigene Druckerei oder eigenes Reinigungspersonal. Der Fuhrpark ist geleast, ebenso wie die Kopierer und die Kaffeemaschinen.

Klare Vorteile der Auslagerung sind ein Effizienzgewinn, eine Minderung des Risikos, eine bessere Auslastung der Kapazitäten beider Kooperationspartner und der Ausgleich von Kapazitätsengpässen. Gleichzeitig vergrößern Sie auf beiden Seiten das zur Verfügung stehende Know-how durch Spezialisierung. Auch komplexere Dienstleistungen wie z. B. im Marketing und in der IT werden mittlerweile fleißig ausgelagert.

Aus digitaler Revolution wird Disruption

Kunden erwarten mittlerweile rund um die Uhr bestellen zu können. Einsehbarkeit und Übersicht werden zur Selbstverständlichkeit. Kunden erwarten reibungslose digitale Prozesse abseits der telefonischen Bestellung oder dem Kundencenter. Kunden wollen dann kaufen, wann es Ihnen passt und nicht von Öffnungszeiten abhängig sein.

Unternehmen müssen sich flexibel sein. Kundenströme und Entwicklungen sind äußerst veränderlich und gerade im digitalen Bereich unvorhersehbar. Für eine schnelle und angemessene Reaktion sind Ressourcen und Spontanität notwendig. Neue Marketingmaßnahen sollten direkt getestet werden, wer sich zu lange Zeit lässt verpasst Chancen gegenüber Kunden und Wettbewerb.

“People are very open-minded about new things as long as they‘re exactly like the old ones” – Charles Kettering

Diese Erwartungen brechen hart mit der Realität vieler mittelständischer Unternehmen. Zu sehr wird an bestehenden Verhaltensmustern festgehalten. Sie können nicht für jedes Thema einen eigenen Spezialisten leisten und weniger qualifizierte Mitarbeiter sind oft überfordert, wenn tiefergehendes Wissen gefragt ist. Daher kann gerade für Mittelständler eine Fokussierung auf die strategischen Koordinierungsaufgaben sinnvoll sein. Die Auslagerung des Marketings erlaubt es so mit größeren Unternehmen auf Augenhöhe zu konkurrieren.

In einer Studie gaben daher 64% der befragten Mittelständler an, dass Sie planen sich in Kooperation mit Startups neue Technologien zu erschließen. 96% der Mittelständler, die eine solche Kooperation durchführten, planen auch zukünftig mit Startups zusammenzuarbeiten.

Ein externer Marketingdienstleister nimmt außerdem eine ganz andere Sicht ein: Es fällt langjährigen Mitarbeitern oft an der Distanz um das Unternehmen losgelöst von Kerngeschäft zu analysieren. Ein Externer ist in seiner Sichtweise viel unvoreingenommener und kann so neue Impulse setzen und professionelle, disruptive Marketingaktionen durchsetzen.

Die Auslagerung weiterer Prozesse führt zu einem immer komplexeren Netz aus Geschäftsbeziehungen, das natürlich auch gemanagt werden muss. Dies macht präzise und verlässliche Kommunikation wichtig wie nie zuvor. Bei kurzfristigen Partnerschaften geht viel Effizienz, durch die immer wieder erforderliche Neuabstimmung verloren.

Eine gelungene Partnerschaft entwickelt sich

Langfristig angelegte Partnerschaften ermöglichen es den Partnern sich besser einzuschätzen. In jeder Beziehung kommt es zu Missverständnissen. Kann ich das Verhalten meines Partners besser einschätzen und deuten, so kann ich Missverständnisse frühzeitig ansprechen und verhindern. Auch werden auf einer solchen Vertrauensbasis dem Gegenüber seltener bösartige oder ausbeuterische Absichten unterstellt. Vertrauen statt Misstrauen!

Eine Identifikation mit den Werten des Partners und ein gemeinsames Ziel schaffen noch tiefergehendes Vertrauen. Solch eine Identifikationsgemeinschaft weiß klar zu definieren, was erwünscht ist und was nicht. Gemeinschaftliches Handeln wird verinnerlicht und geschieht intuitiv. Beide Partner fühlen sich verantwortlich.

Partnerschaft ist, wenn die Partner schaffen!

Genau deshalb setzen wir von der truemind auf langjährige Partnerschaften. Wir sind überzeigt davon, dass ein strukturiertes Netzwerk aus langjährigen Partnern gleichzeitig die notwendige Flexibilität und Effizienz bietet. Das so entstehende Vertrauen erlaubt eine reibungslose Zusammenarbeit. So können wir unseren Klienten nicht nur mit dem eigenen Know-how, sondern auch mit dem unseres gesamten Netzwerks zur Seite stehen.

 

Wolfgang Mohr, truemind innovation GmbH

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