Warum den Anfang fürchten?

Ein Bild hat Ramona und mich in diesem Monat, welchen wir zum Anfangen genutzt haben bewegt und dazu haben wir unsere Gedanken aufgeschrieben.

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Ramonas Gedanken:

Warum fürchten?

Am heutigen Samstag widme ich mich dem Thema „Warum vor Problemen fürchten?“

Um ein Thema oder eine Sachlage zu verstehen, schaue ich mir gerne erst einmal an was denn eigentlich dahinter steckt. Also in diesem Fall: was genau ist denn eigentlich „ein Problem“? Dabei habe ich für mich persönlich folgende Definition gefunden:

„Ein Problem ist ein Hindernis auf dem Weg von einer aktuell unbefriedigenden Ausgangslage hin zu einer mich zufriedenstellenden Ziellage.“

Um nun aber auch für mich ein gutes Gefühl zu haben, habe ich das Wort „Problem“ durch das Wort „Herausforderung“ ersetzt. Also neue Definition für mich:

„Eine Herausforderung ist ein Hindernis auf dem Weg von einer unbefriedigenden Ausgangslage hin zu einer zufriedenstellenden Ziellage.“

Denn meiner Meinung nach impliziert das Wort Poblem schon, dass es wahrscheinlich ist, dass ich scheitere, dass ich versage, dass ich aufgebe. Dass ich also per meiner eigenen Definition nicht in die Lage versetzt werden kann, zufrieden zu sein. Das demotiviert mich, bremst mich und führt dazu, dass ich mich schlecht fühle.

Sage ich mir jedoch selber: Ach schau an, die nächste Herausforderung bei der es gilt eine gute Lösung zu finden, so ist meine Grundeinstellung und Haltung einfach eine ganz andere. Ich helfe mir damit selber, mich mit möglichen Lösungen auseinanderzusetzen und nicht mit all den womöglich schlimmen Dingen, die vielleicht passieren könnten.

„Denkt Euch nicht schon vorher alles kaputt!“

Und außerdem, was bringt es mir auch, mich mit eventuell vielleicht auftretenden Dingen zu beschäftigen? Wenn die passieren sollen, dann passieren die. Da brauche ich mir nicht vorher schon den Kopf drüber zu zerbrechen und mich fürchten und mir damit unnötig meinen Tag versauen und meine Stimmung vermiesen lassen. Ja, es ist sicher schön, einen Plan B zu haben. Aber der reicht dann auch. Weitere Pläne C, D, E, F, G… und so weiter und so fort sind meiner Meinung nach einfach überflüssig. Denn wenn ich zwei Dinge im Leben bisher gelernt habe dann dass es erstens alles anders kommt als man denkt und zweitens immer noch eine Lösung gibt, die man nicht sieht.

„Sprecht mit anderen Menschen“

Oftmals habe ich mich früher selber dabei ertappt, wie ich mich gefragt habe, warum denn dieses oder jenes jetzt ausgerechnet mir passiert. Und ich war dann auch immer felsenfest davon überzeugt, dass es bei mir dann am schlimmsten, schrecklichsten, furchtbarsten und überhaupt war. Nunja, das hat dazu geführt, dass ich regelrecht wie im Wahn war.

Heute mache ich folgendes:

  • Herausforderung erkennen
  • Durchatmen und drüber schlafen (hilft oft ungemein 😉 )
  • anderen Menschen von der Herausforderung erzählen
  • hören, was andere Menschen mit der Herausforderung für Erfahrungen gemacht haben
  • Rat suchen und holen

und der für mich entscheidenste und wichtigste Punkt:

  • um Hilfe bitten!!!

Denn: ihr seid nicht alleine! Jeder von uns hat Freunde, Bekannte, Kollegen, Familie die zu einem stehen und einfach da sind, wenn wir mal wieder vor einer neuen Herausforderung stehen. Um Hilfe bitten ist keine Schwäche sondern eher im Gegenteil ein Zeichen von Stärke.

Und immer dran denken: Gemeinsam sind wir stark!

Kahnemann

Christians Gedanken:

Wir haben angefangen

Ein Monat 2ChangeCulture.com. Ein wirklich schöner Monat mit vielen Gesprächen, Feedback und Ideen. Ein Monat der unter dem Thema „Anfangen“ stand.

Für uns war es sehr spannend, denn alles was wir gemacht haben, war neu für uns. Wir haben eine Homepage aufgebaut, Menschen gefragt ob sie Lust haben auch etwas zu unserer Idee beizutragen und viel gelesen. Während ich vorher ein ganz klares Bild von vielen Dingen hatte, haben all diese Dinge dazu beigetragen, dass sich dieses Bild geändert hat. Es ist klarer geworden, aber auch anders.

Das Ziel mit dem wir diesen Blog ins Leben gerufen haben ist, dass wir die Idee Arbeit zu einem Ort der Freude und Produktivität für jeden zu machen gerne teilen wollen UND darüber ins Gespräch kommen möchten. Offline hat dies bereits sehr gut funktioniert. Online wünschen wir uns mehr Kommentare, mehr geteilte Beiträge und mehr Likes. Warum? Weil wir unsere Idee mit euch zusammen formen wollen. Wir wollen unsere Idee teilen. Wir wollen unsere positiven Erfahrungen teilen und wir wollen eure Meinung kennenlernen um die Idee gemeinsam zu verbessern.

Ein Feedback das ich gehört habe war, dass wir auf einer zu hohen Flughöhe geschrieben haben um darauf mit einer konkreten Meinung antworten zu können. Ich glaube das war für den Einstieg auch notwendig. Mit jedem weiteren Monat werde ich nun konkrete Vorschläge machen, wie jeder einzelne aktiv werden kann. Konkret hilft um eine Meinung zu bilden und diese können wir dann diskutieren. Darauf freue ich mich.

Übrigens ist meine Meinung zum Thema „Anfangen“, dass es ganz einfach ist. Warum? Schaut euch die Grafik an, die Ramona und mich diesen Monat bewegt hat.

Einfach. Einfach genial. Genau darum geht es beim Anfangen. Etwas zu tun. Klappt es, habe ich kein Problem und brauch mir um nichts Sorgen zu machen. Ich kann mich freuen, etwas tolles umgesetzt zu haben. Klappt es nicht, kann ich es entweder verbessern oder habe die Bestätigung gewonnen, dass meine Idee vielleicht doch nicht so toll ist. In beiden Fällen muss ich mir keine Sorgen machen. Cool oder? Ich kann in jeder Situation des Lebens ganz befreit agieren. Ich muss es mir nur bewußt machen.

Mit diesem Bewusstsein, wird das Anfangen noch leichter.

In diesem Sinne, auf den Anfang und lasst uns gemeinsam Spass haben.

Take care and have a happy Day

Chris

 

Published by

Chris Decker

Triathlon Coach der 2-fachen Ironman Siegerin Astrid Stienen. Lässt mit Leidenschaft Triathlon-Träume wahr werden.